Roßwein, 777jährige Stadt Roßwein liegt in Mittelsachsen, direkt im Zentrum des Städtedreiecks Dresden - Chemnitz - Leipzig in einer landschaftlich sehr schönen Gegend. Im 6. bis 9. Jahrhundert begann die Besiedlung der Roßweiner Flur durch slawische Völker. 1162 stiftete Otto der Reiche das Marienkloster Zelle, dessen Mönche die Gründung und Entwicklung Roßweins wesentlich gefördert haben. Roßwein wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt, wirtschaftliche Bedeutung erlangte das an der Freiberger Mulde liegende Städtchen, um 1400 durch die Entwicklung von Handwerk und Gewerbe: vor allem Tuchmacher, Fleischer, Bäcker, Wollweber, Schuhmacher. Ein großer Stadtbrand im Jahre 1806, vernichtete alle Gebäude innerhalb der befestigten Stadtgrenze, bis auf ein Haus unweit des Marktplatzes, heute steht es unter Denkmalschutz. Im Kaiser-Heinrich-Stollen begann Anfang des 19. Jahrhunderts der Bergbau mit der Silbergewinnung. Durch den Verein "Segen Gottes Erbstollen" werden nach Anmeldung, auch Führungen angeboten. Durch die Gründung der Schlosserschule, im Jahre 1894, wurde die damals ca. 10.000 Einwohner zählende Stadt, weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Heute leben ca. 8000 Einwohner in Roßwein. Roßweins längste, auch wahrscheinlich schönste Tradition, ist das Schul- und Heimatfest, das erstmals 1837 stattfand. Zu den markantesten Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem, das als Heimatmuseum genutzte Abthaus, mit seinem Renaissancetorbogen, die Roßweiner Marienkirche, die im klassizistischen Stil gebaut wurde, das neu rekonstruierte Stadtbad von 1897 und das Roßweiner Rathaus, das zu den schönsten in Mittelsachsen gehört. Sowie das Wolfstal mit Freibad und das Kamelienhaus mit seiner über 200 Jahre alten Kamelie. ![]() Weiter Fotos finden Sie im Fotoalbum |